Die Ideal Diät ist leider noch nicht erfunden
Die Ideal Diät gibt es nach wie vor nicht. Trotzdem läßt sich mit Hilfe eines gut durchdachten Diätplanes, viel Bewegung und einigen allgemeinen Regeln so Einiges zu Gunsten der Gesundheit erreichen.
Eine Ideal Diät hat bisher wohl noch niemand entdeckt. Natürlich träumt so mancher von seinem Idealgewicht und ist bereit, dafür Einiges in Kauf zu nehmen. Fast jede Woche und vor allem im Frühjahr wird in den zahlreichen Magazinen wie Frauenzeitschriften die neueste, definitiv erfolgversprechendste Diät vorgestellt. Nur ist es jedes Mal eine andere. Die Vorschläge fangen an mit der ultimativen Obst- und Gemüse Diät über die Kartoffel- und Reis-Diät bis hin zur Kohl- oder auch Suppen-Diät. Die Ideal Diät ist das alles nun wirklich nicht. Manche Diät gestaltet sich dermaßen einseitig, dass der anschließende Heißhunger auf alles Kalorienreiche und Ungesunde vorprogrammiert ist. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Mangelerscheinungen nicht lange auf sich warten lassen.
Aber was darf der Leser nun glauben? Und an was soll er sich halten? Bewährt hat sich schon seit längerem die so genannte Trennkost-Diät. Bei dieser Diät dürfen vor allem eiweiß- und kohlehydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig gegessen werden. Letztlich sind jedoch Fälle bekannt, die auf diese Diät nicht angesprochen haben. Es handelt sich also auch hier nicht um eine Ideal Diät. Am besten hilft es wohl immer noch, einfach weniger zu essen und dabei auf den Fettgehalt der Lebensmittel und die richtige Ausgewogenheit an Mineralstoffen und Vitaminen zu achten. Frisches Gemüse und Obst sollten dabei nicht fehlen. Auf jeden Fall zu empfehlen ist ein begleitendes Sportprogramm. Besonders wichtig ist auch, kontinuierlich eine Diät und den Sport auch dann fortzusetzen, wenn es kleine Rückschläge gibt oder das Gewicht einige Zeit stagniert. Radikalkuren sind dagegen zu vermeiden. Sie haben zur Folge, dass Heißhungerattacken drohen und der bekannte „Jo-Jo-Effekt“ eintritt.
Ist der so genannte Body-Mass-Index weit überschritten und liegt Fettleibigkeit vor, so ist der Einsatz von unterstützenden Medikamenten unter ärztlicher Aufsicht in Betracht zu ziehen. Schließlich sind die Folgeerkrankungen durch Übergewicht nicht zu unterschätzen. Es drohen Gelenkbeschwerden und natürlich Gefäß- und Herzerkrankungen.
01.03.2010